uv-Workflows

Eine PDF-Version meiner Folien zum Vortrag beim Düsseldorfer Python-Treffen (PyDdf) habe ich als separate Seite hier ins Blog hochgeladen.

Darin sind erste Erfahrungen mit uv und den davon präferierten Workflows gesammelt – Material fürs eigene Ausprobieren und für Diskussionen, keine fertigen Anleitungen oder großartigen Weisheiten …

Schwarze Löcher und Python 3.14

Man kann π als die Hälfte des Verhältnisses der Zeit, die ein Lichtstrahl benötigt, um in ein schwarzes Loch zu fallen, zur Masse des schwarzen Lochs definieren – es ist also auch im Universum eine bedeutende Naturkonstante.

Diese und andere wichtige Informationen finden sich in der Freigabemitteilung zu Python 3.14.0rc3, dem letzten Releasekandidaten zu der nach π benannten Version.

Das Python-Paket ipaddress

Zum Paket ipaddress aus der Python-Standardbibliothek gibt es über die Python-Doku hinaus einiges zu erzählen. So sollte man sich daran erinnern, dass man mit ipaddress.ip_address() Adressen im IPv4- oder IPv6-Format erzeugen kann (und auch entsprechend Network- und Interface-Objekte). Auch das 3dr-Party-Paket netaddr findet in dem Artikel Erwähnung.

Naht ein neues Carbon-Zeitalter?

Für die Weiterentwicklung von C++-Software (und -Programmierern :wink:) wird gerade mit Carbon eine neue Programmiersprache entwickelt, die weitgehend zu C++ kompatibel ist, aber neue Konzepte mitbringt und sich als Nachfolger anbieten will. Carbon soll sich zu C++ ähnlich positionieren wie TypeScript zu JavaScript oder Kotlin zu Java.

Erfreulicherweise verabschiedet man sich von der C-Syntax und orientiert sich an den Gepflogenheiten moderner Programmiersprachen. Speichersicherheit soll durch ein inkrementelles Refactoring erreichbar sein, ebenso wie eine dynamische Überwachung von Feldgrenzen.

Es geht weiter

Nach langer Pause gibt es jetzt wieder neue Posts in diesem Blog. Einige werde ich übernehmen von meinem persönlichen Notiz-Blog; da diese dort schon etwas länger gelegen haben, füge ich ggf. das Datum ein, an dem ich sie ursprünglich notiert habe – als Hinweis darauf, dass die Informationen nicht unbedingt brandneu sind. Ich werde dieses Datum aber nicht mehr als das des Postings übernehmen, weil das die Darstellungs- und Lesereihenfolge durcheinanderbringt.

Ich freue mich, dass Sie (noch) da sind und einen Blick hier hereinwerfen!

OCSP wird unbeliebt

OCSP galt mal als sehr empfehlenswertes Protokoll, weil es ermöglicht, mit wenig Aufwand die aktuelle Gültigkeit von Zertifikaten zu überprüfen. Nun fällt es jedoch in Ungnade, weil Certification Authorities juristisch dazu herangezogen werden könnten, (Web-) Clients über ihre OCSP-Abfragen zu verfolgen. Let's Encrypt will deshalb den Support für OCSP einstellen.

Dateisysteme: Nicht die Übersicht verlieren

Noch ein moderner, in Rust geschriebener Ersatz für einen Klassiker der Unix-Kommandos: dysk gibt eine gegenüber df -h erweiterte und übersichtlichere Tabelle der gemounteten Dateisysteme aus. Sie enthält auch die Dateisystem- und Gerätetypen, kennzeichnet den Belegungsstand farblich und mit Balkengrafik, kann die Ausgabe nach verschiedenen Kriterien filtern und optional als JSON bereitstellen. Die Pseudodateisysteme (z. B. unter /run und /dev) werden standardmäßig ausgeblendet.

Debian stellt das Tool als Paket dysk zur Verfügung.